Fotos zur Demo gegen den Konsumterror Weihnachten

Mit der wirtschaftlichen Entwicklung in den 1960er Jahren wird es immer größeren Bevölkerungsteilen möglich mehr und mehr Konsumgüter zu erwerben. Mit Marcuse sehen die 68er diesen „Konsumismus“ als Integrationsinstrument des kapitalistischen Ausbeutungssystem an; der Konsum treibt die repressive Ausbeutung der Massen an und verdeckt dessen Charakter. Von anarchistischen Gruppen aufgerufen, fährt ein „Wirbelwind“ von Demonstranten zu Weihnachten 1968 durch Hamburger Kaufhäuser, um gegen den „Konsumterror“ zu demonstrieren. Er hinterlässt eine Spur von Scherben, umgestürzten Warenregalen und „Löchern“ im Warenbestand.